|
|
|
Altersheim
|
Zu den Hauptanliegen des NIMA-Vereins gehört der Betrieb des
Altersheimes für notleidende Tibeterinnen und Tibeter in der
tibetischen Provinzstadt Ganzi.Viele alte, alleinstehende und kranke
TibeterInnen leben unter ärmsten Bedingungen. Besonders wenn sie keine
Angehörigen haben, sind sie ganz auf sich selber gestellt und oft
mittellos. Eine Altersvorsorge gibt es nicht und Altersheime sind
praktisch unbekannt. Vielen alten Menschen in der Stadt bleibt oft
nichts anderes übrig, als von Tür zu Tür betteln zu gehen.
Bereits 1991 hat Vereinsgründer
Lobsang Nima Soghatsang anlässlich eines Besuches in seiner Heimatstadt
Ganzi für ältere Menschen ein monatliches Treffen zum gemeinsamen Beten
und zur Linderung ihrer grössten Not ins Leben gerufen. In dieser stets
wachsenden Gruppe treffen sich bis heute alte Leute aus der Stadt
regelmässig für religiöse Aktivitäten und zur gegenseitigen
Unterstützung.
|
|
In den umliegenden Dörfern von Ganzi sind die Lebensumstände für manche
alten Menschen, die nicht in die Stadt kommen können, noch prekärer.
Die sporadische Hilfe, welche sie von Nachbarn oder Klöstern erhalten,
reicht bei weitem nicht aus. Es gibt alte, kranke Menschen, die in
baufälligen, unbeheizten Hütten oft tagelang ohne Essen und ohne
medizinische Hilfe ausharren müssen.
Es war Lobsang Nima Soghatsang ein grosses Bedürfnis, diesen verlassenen Menschen ein würdiges Zuhause zu geben.
|
|
|
Nach jahrelangem Bemühen konnte er 1999 im Stadtzentrum von Ganzi ein
Bauareal aus eigenen Mitteln erwerben. Bereits im Sommer darauf wurde
das Altersheim mit Platz für 20 Pensionäre unter der Bauleitung von
Lobsang Nima Soghatsang durch ortsansässige Handwerker errichtet.
|
|
|
Im Juni 2001 konnten die ersten betagten Leute aufgenommen werden.
Lobsang Nima Soghatsang und seine Frau Tashi Dolma hatten das
ausschliesslich tibetische Personal (Heimleiter, Hausmutter, Koch,
Pflegerinnen) vor Ort eingearbeitet. Im Sommer fand eine grosse
Einweihungsfeier statt und kurz darauf wurde das „NIMA-Home for old
people“ durch die lokalen Behörden offiziell anerkannt.
|
|
|
|
Der
Erweiterungsbau für weitere 20 Heimbewohner wurde in den Jahren
2006/2007 fertiggestellt. Zur Zeit leben 24 Pensionäre im Heim. Diese
betagten Tibeterinnen und Tibeter haben nun ein bescheidenes Zuhause
bekommen, wo sie ihren Lebensabend in Würde verbringen können.
|
|
 |
|
|
|